1984 gingen die ersten Maschinen zur Gesamtherstellung von Plastikkarten, vor allem der eurocheque-Karten in Betrieb.
1987 erfolgte die Inbetriebnahme eines maßgeschneiderten Produktions- und Verwaltungsgebäudes. Mit der zunehmenden Bedeutung des Mikro-Chips in der Karte wurde 1993 eine Produktionslinie für die Herstellung von SmartCards installiert. Bereits im ersten Jahr konnten 2 Millionen Chip-Karten produziert und verkauft werden. Gleichzeitig wurde die Erschließung ausländischer Märkte, vor allem in Osteuropa forciert.
Von 1994 bis 2007 stand Austria Card zu 100% im Eigentum der Oesterreichischen Nationalbank.
1995 wurde die elektronische Geldbörse QUICK entwickelt und weltweit erstmalig flächendeckend in Österreich eingesetzt. Weiters wurde ein Spezialistenteam für die Programmierung von SIM-Karten für Mobiltelefone aufgebaut. Als Kompetenzzentrum für den elektronischen Zahlungsverkehr entwickelt Austria Card gerade in enger Kooperation mit den Marktpartnern eine eigene EMV-Maske (ACE) für den Einsatz als Standardlösung.
Mit etwa 300 Mitarbeitern werden derzeit rund 70 Millionen Karten pro Jahr erzeugt. 70% der produzierten Karten werden exportiert, vor allem nach Osteuropa, Skandinavien und in den Nahen Osten.
Im April 2003 erwarb Austria Card 30% der Aktien des skandinavischen Karten-Serviceanbieter ACSC.
2005 startete Austria Card in Deutschland mit einer 50% Beteiligung an der Firma GNC.
Am 1. Jänner 2008 hat das griechische Druckereiunternehmen Inform Lykos 85% der Unternehmensanteile von der Oesterreichischen Nationalbank OeNB übernommen. Die OeNB bleibt mit 15% ein Minderheitseigentümer von Austria Card.
Infolge einer Neustrukturierung der Unternehmensbeteiligungen ist GNC nunmehr wieder zu 100% eigenständig und verbleibt als exklusiver Vertriebspartner für den deutschen Markt. Die Beteiligung an ACSC wurde im Zuge der Fusion von ACSC und XPon an deren neuen Mehrheitseigentümer Oberthur Card Systems verkauft.
Seit Juni 2011 befindet sich Austria Card zu 100% in privater Hand, nachdem Inform Lykos von der Österreichischen Nationalbank den bis dato verbliebenen restlichen Anteil von 15% erworben hat.